Überblick
In diesem Abschnitt erhalten Sie einen Überblick über das Krankheitsbild und seine Relevanz für Ihre Gesundheit.
Rauchen ist eine der häufigsten vermeidbaren Ursachen für Erkrankungen und vorzeitige Todesfälle. Dennoch fällt es vielen Menschen schwer, dauerhaft mit dem Rauchen aufzuhören. Nikotin macht stark abhängig – körperlich wie psychisch.
Viele Raucherinnen und Raucher haben bereits mehrere Aufhörversuche hinter sich. Rückfälle sind dabei keine Seltenheit und kein Zeichen von Schwäche, sondern Teil des Lernprozesses.
Die gute Nachricht: Raucherentwöhnung ist möglich. Mit einer Kombination aus Motivation, Verhaltensänderung und gegebenenfalls medikamentöser Unterstützung lassen sich die Erfolgschancen deutlich erhöhen – auch nach ärztlicher Prüfung im Rahmen einer Online-Konsultation.
Was ist das?
Hier erfahren Sie, was diese Erkrankung medizinisch kennzeichnet und wie sie definiert wird.
Unter Raucherentwöhnung versteht man alle Maßnahmen, die darauf abzielen, den Tabakkonsum dauerhaft zu beenden. Ziel ist die vollständige Nikotinfreiheit und die Reduktion tabakbedingter Gesundheitsrisiken.
Nikotin führt zu einer schnellen Ausschüttung von Botenstoffen im Gehirn, die ein kurzfristiges Wohlgefühl erzeugen. Gleichzeitig entsteht eine starke Abhängigkeit, die sowohl körperliche Entzugssymptome als auch psychisches Verlangen verursacht.
Eine erfolgreiche Raucherentwöhnung berücksichtigt beide Aspekte – die körperliche Abhängigkeit und die erlernten Gewohnheiten.
Ursachen
Die folgenden Informationen erläutern, welche Faktoren zur Entstehung dieser Erkrankung beitragen können.
Die Ursache des Rauchens ist die Abhängigkeit von Nikotin.
Faktoren, die das Rauchen aufrechterhalten:
- Nikotinabhängigkeit
- Gewohnheiten und Rituale
- Stressbewältigung
- Soziales Umfeld
Viele Menschen greifen in belastenden Situationen zur Zigarette, was das Aufhören zusätzlich erschwert.
Symptome
Dieser Abschnitt beschreibt die typischen Anzeichen und Beschwerden, auf die Sie achten sollten.
Beim Rauchstopp treten häufig Entzugssymptome auf.
Typische Entzugssymptome:
- Starkes Rauchverlangen
- Reizbarkeit
- Unruhe
- Konzentrationsstörungen
- Schlafprobleme
- Gewichtszunahme
Diese Symptome sind meist vorübergehend und klingen innerhalb weniger Wochen ab.
Diagnose
Im Folgenden erfahren Sie, wie diese Erkrankung durch ärztliche Untersuchungen festgestellt wird.
Eine spezielle medizinische Diagnose ist für die Raucherentwöhnung nicht erforderlich.
Im ärztlichen Gespräch werden jedoch erfasst:
- Rauchgewohnheiten
- Grad der Abhängigkeit
- Bisherige Aufhörversuche
- Begleiterkrankungen
Im Rahmen einer Online-Konsultation kann ein individueller Entwöhnungsplan erstellt werden.
Behandlung
Hier werden die verfügbaren Therapieoptionen und deren Wirkungsweise erläutert.
Die Raucherentwöhnung kann durch verschiedene Maßnahmen unterstützt werden.
Nikotinersatztherapie:
- Nikotinpflaster
- Kaugummis
- Lutschtabletten
Medikamentöse Therapie:
- Vareniclin reduziert das Rauchverlangen und die Belohnungswirkung von Nikotin.
- Bupropion kann das Verlangen und Entzugssymptome verringern.
Verhaltensunterstützung:
- Beratung
- Coaching
- Apps oder Programme
Wichtige Hinweise:
- Kombinationen aus Medikamenten und Beratung sind besonders effektiv
Verfügbare Medikamente
Für die Behandlung stehen verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente zur Verfügung. Klicken Sie auf ein Medikament, um mehr über Wirkung, Dosierung und Nebenwirkungen zu erfahren.
Prävention
Dieser Abschnitt gibt Hinweise zur Vorbeugung und zur Reduzierung von Risikofaktoren.
Der beste Schutz vor tabakbedingten Erkrankungen ist, gar nicht erst mit dem Rauchen zu beginnen.
Für ehemalige Raucher gilt: Jeder rauchfreie Tag verbessert die Gesundheit. Rückfälle sollten als Lernschritt verstanden werden, nicht als Scheitern.
FAQ
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu diesem Thema.
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