Überblick
In diesem Abschnitt erhalten Sie einen Überblick über das Krankheitsbild und seine Relevanz für Ihre Gesundheit.
Übergewicht und Adipositas zählen zu den häufigsten chronischen Gesundheitsproblemen unserer Zeit. In Deutschland ist mehr als die Hälfte der Erwachsenen übergewichtig, ein erheblicher Teil davon adipös. Dabei geht es nicht nur um äußere Erscheinung, sondern vor allem um gesundheitliche Risiken.
Übermäßiges Körpergewicht erhöht das Risiko für zahlreiche Erkrankungen, darunter Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Gelenkprobleme. Gleichzeitig ist Abnehmen für viele Betroffene schwierig und oft mit Frustration verbunden.
Die gute Nachricht: Übergewicht und Adipositas sind behandelbar. Mit einer individuellen Kombination aus Lebensstiländerungen, medizinischer Betreuung und gegebenenfalls medikamentöser Unterstützung können nachhaltige Erfolge erzielt werden – auch nach ärztlicher Prüfung im Rahmen einer Online-Konsultation.
Was ist das?
Hier erfahren Sie, was diese Erkrankung medizinisch kennzeichnet und wie sie definiert wird.
Übergewicht und Adipositas werden anhand des Body-Mass-Index (BMI) definiert, der das Körpergewicht ins Verhältnis zur Körpergröße setzt.
- Übergewicht: BMI zwischen 25 und 29,9
- Adipositas: BMI ab 30
Adipositas wird weiter in drei Schweregrade unterteilt. Neben dem BMI spielt auch die Fettverteilung eine wichtige Rolle, insbesondere das viszerale Bauchfett, das mit einem erhöhten Gesundheitsrisiko verbunden ist.
Übergewicht ist eine chronische Erkrankung mit komplexen Ursachen und nicht allein auf mangelnde Disziplin zurückzuführen.
Ursachen
Die folgenden Informationen erläutern, welche Faktoren zur Entstehung dieser Erkrankung beitragen können.
Die Ursachen von Übergewicht sind multifaktoriell.
Häufige Ursachen:
- Kalorienreiche Ernährung
- Bewegungsmangel
- Genetische Veranlagung
- Hormonelle Einflüsse
- Schlafmangel
Weitere begünstigende Faktoren:
- Stress
- Bestimmte Medikamente (z. B. Kortison, Antidepressiva)
- Psychische Belastungen
In vielen Fällen wirken mehrere Faktoren gleichzeitig zusammen.
Symptome
Dieser Abschnitt beschreibt die typischen Anzeichen und Beschwerden, auf die Sie achten sollten.
Übergewicht selbst verursacht oft keine direkten Symptome, kann jedoch zahlreiche Beschwerden nach sich ziehen.
Mögliche Folgen:
- Kurzatmigkeit bei Belastung
- Gelenk- und Rückenschmerzen
- Müdigkeit
- Schlafapnoe
Langfristige Risiken:
- Typ-2-Diabetes
- Bluthochdruck
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Fettleber
Eine frühzeitige Behandlung reduziert das Risiko von Folgeerkrankungen erheblich.
Diagnose
Im Folgenden erfahren Sie, wie diese Erkrankung durch ärztliche Untersuchungen festgestellt wird.
Die Diagnose erfolgt durch die Bestimmung von Körpergewicht, Größe und BMI.
Zur weiteren Abklärung können sinnvoll sein:
- Taillenumfang
- Blutuntersuchungen (z. B. Blutzucker, Cholesterin)
- Blutdruckmessungen
Im Rahmen einer Online-Konsultation können vorhandene Werte ausgewertet und individuelle Therapieoptionen besprochen werden.
Behandlung
Hier werden die verfügbaren Therapieoptionen und deren Wirkungsweise erläutert.
Die Behandlung von Übergewicht erfolgt stufenweise und individuell.
Lebensstiltherapie:
- Ernährungsumstellung
- Regelmäßige körperliche Aktivität
- Verhaltensänderungen
Medikamentöse Therapie:
- GLP-1-Analoga (z. B. Semaglutid) bei bestimmten Voraussetzungen
- Andere gewichtsreduzierende Medikamente
Weitere Optionen:
- Strukturierte Programme
- Psychologische Unterstützung
- In schweren Fällen bariatrische Chirurgie
Wichtige Hinweise:
- Nachhaltigkeit ist entscheidend
- Crash-Diäten sind nicht empfehlenswert
Verfügbare Medikamente
Für die Behandlung stehen verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente zur Verfügung. Klicken Sie auf ein Medikament, um mehr über Wirkung, Dosierung und Nebenwirkungen zu erfahren.
Prävention
Dieser Abschnitt gibt Hinweise zur Vorbeugung und zur Reduzierung von Risikofaktoren.
Ein gesunder Lebensstil kann Übergewicht vorbeugen.
Empfohlen werden:
- Ausgewogene Ernährung
- Regelmäßige Bewegung
- Ausreichender Schlaf
- Stressmanagement
Frühe Intervention erhöht die Erfolgschancen deutlich.
FAQ
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu diesem Thema.
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